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Die "Fanfarenzug-Chinesen aus dem
Taunus"

Die jungen Baritonisten Peter, Sascha und
Marcel fühlen sich
nach der ersten Anprobe recht wohl als Fanfarenzug-Chinesen
Wandelbare Hundstädter Teufel: Musiker aus dem Grävenwiesbacher Ortsteil sind ab dem Wochenende faschingsaktiv
HUNDSTADT (ua). Der Fanfarenzug 1964 Hundstadt hat am Faschingswochenende wieder volles Programm. In Bad Vilbel werden die Hundstädter am Samstag um 15.11 Uhr an Faschingsumzug und Rathausstürmung des ersten Bad Vilbeler Karnevalsvereins, den "Fidelen Sandhasen", teilnehmen. Am Sonntag geht es mit dem Bus auf eine weitere Reise nach Östrich-Winkel an den Rhein. Hier veranstaltet der CVW Carnevalverein Narrhalla Winkel eine großen Umzug durch den Weinort zum 55. Vereinsjubiläums. Bereits vor einigen Jahren waren die Musiker aus Hundstadt hier zu Gast.
Nach Seligenstadt in das so genannte "Schlumberland" zieht es den Fanfarenzug Hundstadt am Rosenmontag. Der Rosenmontagszug, der am frühen Nachmittag durch die Straßen und Gassen Seligenstadts zieht, ist weit über die Grenzen hin bekannt und mit über 100 Zugnummern der größte, schönste und originellste Zug in der Region, zu dem sich rund 40000 bis 50000 Zuschauer einfinden. Die Hundstädter genießen bereits zum fünften Mal die tolle Atmosphäre in der Seligenstädter Altstadt.
Erstmalig werden die jungen Trommler des Fanfarenzuges 1964 Hundstadt aktiv am Umzug mitmarschieren. Alexander Kinnett, Niki Lückel, Björn Jung und Lars Webbeler haben bereits in der letzten Übungsstunde festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, den richtigen Takt zu trommeln und gleichzeitig Gleichschritt mit dem übrigen Verein zu halten. Nach diesem anstrengenden Faschingswochenende mit den langen Umzügen wird es jedoch sicherlich in Fleisch und Blut übergehen.
Was die Musiker an so einem Faschingswochenende leisten ist wahrlich Hochleistungssport. Zu den kilometerlangen Märschen kommt meist noch ein weiter Weg zum Aufstellungsort oder zurück zum Bus, Muskelkater ist hier vorprogrammiert. Vor allem die Gardemädchen werden hier strapaziert und es gibt immer einige Blasen an Fingern und Füßen zu versorgen.
Nachdem der Hundstädter Fanfarenzug in den vergangenen Faschingskampagnen als Teufel aufmarschiert ist, wurden in diesem Jahr neue Kostüme gefertigt. Die Musiker werden das bunte Bild der Festzüge als "Fanfarenzug-Chinesen aus dem Taunus" bereichern. Drei fleißige Helferinnen aus den Reihen der Vereines sind bereits seit Wochen mit der Anfertigung der neuen Chinesenkostüme beschäftigt. "Vor allem sind die Kostüme groß genug, wir können genug drunter ziehen" freut sich Marcel Rist, denn an Fasching war es schon oft genug eisig kalt.
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