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Staupilot hatte es Hundstädtern angetan
Jugend des Fanfarenzuges Hundstadt besuchte Radio FFH - 90-minütige
Führung
HUNDSTADT (ua). Die Jugend des Fanfarenzuges Hundstadt besuchte
kürzlich den Radiosender FFH. Jugendwart Tobias Stöckmann machte sich
mit einer 21-köpfigen Truppe auf den Weg nach Bad Vilbel.
Während einer 90-minütigen Führung lernten die jungen Musiker die
Studios und das Bürogebäude kennen. Während der kurzweiligen
Erklärungen konnte man durch eine Glasscheibe den Moderatoren live
zusehen. Steffen Popp moderierte gerade eine Radiosendung, während die
Nachrichtensprecher oder die Sprecherin für den Staupiloten ins Studio
kamen. In einem zweiten Studio sah man Rob Green, der gerade für Planet
Radio auf Sendung war. Die Jugendlichen bemerkten gleich, dass die
Mundbewegungen der Moderatoren nicht mit dem Radioprogramm
übereinstimmen. Führerin Victoria erläuterte, dass die
Zeitverzögerung dadurch zustande kommt, weil das Radioprogramm
zunächst zu einem Satelliten ins Weltall geschickt wird und erst dann
über eine Antenne am Großen Feldberg ins Radio gesendet wird.
Im Studio B wurde dann die umfangreiche Technik erläutert. Die
Jugendlichen waren überrascht, dass im Studio keine einzige CD zu
finden war, mittlerweile läuft auch in einem Radiostudio alles über
Computer. Viktoria demonstrierte, wie man einen Wunschtitel heraussucht
oder bestimmte Geräusche (zum Beispiel einen vorbeifahrenden Zug oder
das Bellen eines Hundes) im Computer findet und in die Sendung
einbindet.
Besonders der Staupilot hatte es den Hundstädtern angetan. Auf
Knopfdruck erschien die allseits bekannte Staupilot-Melodie.
Nachwuchs-Trommlerin Nina war ganz überrascht, dass die Moderatoren die
Staumeldungen direkt vom Computer ablesen, ohne sich zu versprechen.
Erschrocken waren alle, als die Führerin versehentlich einen Knopf
betätigte und die Mikros aufgingen. Mucksmäuschenstill war es auf
einmal im Studio. Der Fehler war jedoch schnell behoben.
Nach der Besichtigung der Studios wurde die Gruppe durch die hellen
Büroräume geführt. Durch Glasscheiben sah man, wie Nachrichten
formuliert werden, Anrufe am Hörertelefon entgegengenommen oder das
Musikprogramm zusammengestellt wird.
Danach ging es durch die modernen Räumlichkeiten des Radiosenders „Planet
Radio“. Erschöpft, aber gut informiert machten sich die Hundstädter
nach dieser umfangreichen Besichtigung auf den Heimweg.
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