Taunus-Teufelchen auf Tour 
Fanfarenzug 1964 Hundstadt beteiligte sich am Rosenmontagszug in Seligenstadt

HUNDSTADT (ua). Der Fanfarenzug 1964 Hundstadt hat sich am Rosenmontagszug in Seligenstadt beteiligt. Schon morgens machten sich die Hundstädter Musiker mit dem Bus auf die Reise. Nach der Fahrt war eine schnelle Stärkung mit heißem Fleischkäse und Frikadellen angesagt. Dann verwandelten sich die Hundstädter in kleine oder große Teufelchen, um auch die Seligenstädter mit ihren roten Kostümen zu erfreuen. 
Bereits zum zweiten Mal nahm der Fanfarenzug Hundstadt am Rosenmontagszug in Seligenstadt teil. Mit über 100 Zugnummern und mehr als 2000 Aktiven gehört er zu einem der größten in Hessen. Die Aufstellung der Zugteilnehmer erfolgt in Seligenstadt von hinten nach vorne. Damit wurde dem Fanfarenzug die Möglichkeit geboten, im „Vorbeimarsch“ die übrigen Zugnummern zu bewundern. 
Der Wettergott hatte an diesem Rosenmontag wohl gute Laune. Bis auf ein paar kleine Regentropfen blieb es trocken. Tags zuvor, am Faschingssonntag, war der gesamte Verein beim traditionellen Faschingsumzug in Weilmünster bereits gehörig gewaschen worden. 
Trotz dieses nassen Faschingssonntages war die gesamte Truppe frohen Mutes, und selbst der Kleinste (Alexander, 7 Jahre) war mit Feuereifer dabei.
Ab und zu stockte der Zug. Doch auch in diesen kleinen Pausen wurde es nicht langweilig. Das Publikum sang zur spritzigen Musik der Hundstädter lauthals mit. Für einen Teil des Weges fand ein Troll aus einer anderen Teilnehmergruppe an der Musik aus dem Taunus Gefallen, schnappte sich eine Trommel und machte einfach mit. 
Nicht selten sind die Hundstädter in Seligenstadt von Zuschauern gefragt worden: „Wo liegt eigentlich Hundstadt?“ 
Nach einem langen Festzug machten sich die Hundstädter Fanfarenzugteufel abends dann auf den Heimweg. 


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